Spezielle artenschutzrechtliche Untersuchungen

Kann eine Betroffenheit von streng geschützten Arten durch ein Vorhaben nicht ausgeschlossen werden, sind spezielle artenschutzrechtliche Untersuchungen erforderlich. Im ersten Schritt untersuchen wir in einer Habitatpotentialanalyse, ob und in welchem Umfang relevante Arten im Gebiet vorkommen. Bei der Kartierung setzen wir auf die fachlich anerkannten Methodenstandards für die jeweiligen Artengruppen.

Im nächsten Schritt prüfen wir, ob durch das Vorhaben relevante Arten zu Schaden kommen und dadurch artenschutzrechtliche Verbotstatbestände nach § 44 Abs. 1 Nr. 1 – 4 BNatSchG ausgelöst werden könnten (spezielle artenschutzrechtliche Prüfung). Ggf. planen wir entsprechende Maßnahmen ein, um Verbotstatbestände zu vermeiden oder vorgezogen auszugleichen mittels sog. CEF-Maßnahmen (continuous ecological functionality-measures, Übersetzung etwa Maßnahmen für die dauerhafte ökologische Funktion).

In aller Regel finden wir Lösungen, um artenschutzrechtliche Verbotstatbestände zu vermeiden, so dass das Vorhaben umgesetzt werden kann. Bei komplexen Aufgabenstellungen arbeiten wir entsprechende artenschutzrechtliche Maßnahmenkonzepte aus zur Abstimmung mit Auftraggeber und Naturschutzbehörde.

Wir sind Experten für folgende Artengruppen oder kooperieren mit externen Experten z. B.: